Wüstestätte, Schlachte, Herrlichkeit – die Bremer Straßennamen erzählen

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Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: Skulpturengruppe »Schweineherde« (vor Sögestraße 62)

Was passierte in der Knochenhauerstraße, wen piekste die Bischofsnadel und warum ging man in die Heimlichenstraße? Die Straßennamen der Bremer Altstadt erzählen von harter Arbeit, verschwundenen Flüssen und manchmal auch von ganz viel Schweinemist.

Kaum einer denkt darüber nach, warum unsere Straßen so heißen, wie sie heißen. Wir lassen die Straßenschilder zu Wort kommen und hören zu, was sie zu berichten haben. Die meisten der Straßennamen stammen noch aus dem Mittelalter, wurden nach dem ansässigen Handwerk benannt, nach landschaftlichen Begebenheiten oder schlicht nach den Zustand der Gegend. Erfahren Sie von uns, was an der Schlachte passierte, warum man ausgerechnet den Ostertorsteinweg pflasterte und warum die Langenstraße so lang war. Warum es eine Stintbrücke gibt, wo weit und breit kein Fluss zu sehen ist, was in der Wüstestätte so wüst war und warum man sich zur Marterburg lieber eine Legende ausdachte als die wahre Geschichte zu erzählen.