Von Pfeffersäcken und Torschlusspanik – eine Reise ins mittelalterliche Bremen

Auswahl zurücksetzen
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: Skulpturengruppe »Schweineherde« (vor Sögestraße 62)

Wie schützte man seine Schuhe auf schlammigen Straßen, wie ging es in den Badestuben zu und wann war „alles in Butter“? Handwerkerin Anna lässt das Jahr 1451 lebendig werden und plaudert über Kleiderordnungen, Urkundenfälschungen und Großstadtprobleme.

Unsere Reise ins Mittelalter beginnt mitten in der dreckigsten Straße der Stadt, zwischen Schweineauftrieb und Schlachtereien. Denn Anna zeigt Ihnen „ihr“ Bremen bevor es, vorbei an Klostergärten und über den Gottesacker, in die prunkvolle Mitte der reichen Hansestadt geht. Rathaus und Roland zeigen die Unabhängigkeit vom Erzbischof im Dom, im Ratskeller wird gefeiert und auf dem Marktplatz Geschäfte gemacht. In der Böttcherstraße arbeiten die Fassmacher, an der Schlachte werden die Koggen entladen und im Schnoor muss der ein oder andere etwas ausbaden. Aber hört selbst und lasst vor Eurem geistigen Auge eine längst vergangene Zeit auferstehen – und folgt Annas Rat, auf keinen Fall nach Einbruch der Dunkelheit die Stadtmauern zu verlassen!