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Die Schlachte in Bremen

Die Schlachte – Bremens Weserpromenade in der Altstadt

Wo im Mittelalter die Schiffe festmachen, lädt heute eine maritime Meile zum Flanieren, Schlemmen und Feiern: Die Weserpromenade Schlachte ist Bremens Balkon – mit dem längsten Biergarten der Stadt und bestem Blick auf die Lebensader der Stadt.

Vor 800 Jahren entstand da, wo heute Bier und Cocktails fließen, der mittelalterliche Uferhafen Bremens. Nur etwa 100 Meter vom Marktplatz entfernt, wurden hier Stämme in den Boden eingeschlagen um das Ufer zu befestigen – dieses Schlagen, im niederdeutschen “slait” führte zur heutigen Bezeichnung Schlachte. Durch die rasante Entwicklung der Bremer Hafengeschichte ist der historische Hafen längst Geschichte, wenngleich die Kaimauer aus dem 17./18.Jahrhundert noch heute den oberen Teil mit den Restaurants, Cafès und Biergärten von der unteren Promenade am Wasser trennt. Auf fast zwei Kilometern erstreckt sich die maritime Meile, zu der natürlich immer noch Schiffe gehören: die vorbei gleitenden Binnenschiffe, die am Martinianleger startenden Weser-und Hafenrundfahrten und die vielen vor Anker liegenden Hotel- und Gastronomieschiffe.

Die Weserpromenade in Bremen

Wo früher hart gearbeitet wurde, ist heute ein Ort für unterschiedliche Veranstaltungen entstanden: im Sommer lockt der Kajenmarkt Bremer wie Touristen gleichermaßen durch die Böttcherstraße hinunter an den Fluss, samstags kann man über den Flohmarkt am Ufer entlang bis ins Schnoorviertel spazieren und im Dezember lockt der Schlachtezauber als mittelalterlicher Weihnachtsmarkt in sein Freibeuterdorf. An Spieltagen von Werder Bremen nutzen Fußballfans das Park&Ship-System, dass sie mit dem Schiff zum Stadion bringt oder spazieren direkt zu Fuß über den Osterdeich bis zum nahegelegenen Weserstadion. Skater, Jogger und Radfahrer nutzen die Schlachte als schönste Verbindung zwischen Viertel und Überseestadt, während alle, die nicht im Biergarten sitzen möchten, auf den steinernen Stufen oder direkt am Ufer die Sonne genießen. Was heute selbstverständlich erscheint, wurde im Rahmen der Expo 2000 entwickelt: unter dem Titel “Stadt am Fluss” eroberte man sich den Raum am Wasser, nachdem in den 90ern bereits der gegenüberliegende Teerhof vom Parkplatz zum Wohngebiet geworden war.